JM-Kronik - Musica Giuvenila Valsot

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JM-Kronik

Die Jugend – unsere Zukunft

Neben der Erziehung, der Schule, dem Sport etc. sind die Schulung und der Unterricht eines Instruments ebenfalls wichtig für die Grundausbildung eines Kindes. Diese Überzeugung, aber auch das Ziel, unseren Dorfkindern eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu bieten, waren die Hauptargumente für Mario Oswald, im Jahr 1972 die Jugendmusik zu gründen.

Grosse Instrumente für die Grossen, kleine Instrumente für die Kleinen, nach diesem Motto verlief die erste Instrumentenverteilung bei den Schülern, dies mit grossem Stolz, und so wurde der Grundstein für den Verein gelegt. Noch im alten Sitzungssaall begann man mit Schwung Musik zu machen, dies mit Trompeten, Euphonium und Posaunen, zum Teil mit Grünspan und von schlechter Qualität, wurde gespielt, was das Zeug hielt. Bereits nach kurzer Zeit hatte der Verein seinen ersten öffentlichen Auftritt. Anlass dazu gab ein Fest der Uniun dals Grischs, 1972 im Saal des Restaurants „La Posta“ an der Hauptstrasse. Gespielt wurden die Stücke: “Ännchen von Tharau”, “A Trun sut igl Ischi” und der Marsch “San Carlo”. Dieses kurze Konzert war ein voller Erfolg und motivierte weiter zu machen.

Bereits im Dezember 1973 konnte ein Choral fürs Fernsehen aufgezeichnet werden. Für die damalige Zeit war dies ein aussergewöhnliches Ereignis. Mehrere Stunden mussten die Musikanten im Friedhof bei der Kirche der Kälte trotzen bis Ton und Bild endlich im Kasten waren. Ein weiteres wichtiges Ereignis war das Bezirksmusikfest im Münstertal, an dem die „Musica da giuvenils Ramosch“ als einzige Jugendmusik teilnahm. In den kommenden Jahren war es nicht mehr möglich, an ähnlichen Anlässen teilzunehmen. Der Verein nahm jedoch an mehreren Ereignissen für Jugendmusikvereine teil. Neben all diesen Auftritten hat die Jugendmusik stets Anlässe und Feste innerhalb und ausserhalb des Dorfes mit ihren Beiträgen verschönert. Der Verein hat auch verschiedene Feste organisiert und somit einen wichtigen Beitrag zum Wohle der Gemeinschaft geleistet.

Der Dirigent und weitere Verantwortliche haben stets Wert darauf gelegt, dass neben der Musik und dem Lernen, die Freundschaft und Kollegialität gepflegt werden. Darum sind im Laufe der Zeit auch grössere Vergnügungsreisen organisiert worden, z.B. nach Deutschland und Italien. Die verschiedenen Musiklager haben ebenfalls zu einem Gemeinschaftsgeist und zur Weiterentwicklung der Musikanten beigetragen.

Die Jugendmusik Ramosch ist, gemeinsam mit der Jugendmusik Zernez, die älteste des Unterengadins. Zwischen 15 und 30 SchülerInnen von der dritten bis zur neunten Klasse nehmen in verschiedenen Kategorien am Unterricht und an den Proben teil. Einmal die Woche gibt es eine gemeinsame Probe. Wie im Alltagsleben gab es auch in der Jugendmusik Höhepunkte und grosse Begeisterung, aber auch Krisen, welche nur dank dem unermüdlichen Einsatz des Dirigenten Mario Oswald überstanden werden konnten.

Im Jahr 1992 konnte die Jugendmusik ihr 20-jähriges Jubiläum mit einem grossen Fest feiern gemeinsam mit der Jugendmusik Lenzerheide und all den bisherigen Mitgliedern. Das 25-jährige Jubiläum wurde etwas später in bescheidenem Rahmen gefeiert, im Frühling 1998. Der Höhepunkt in der Geschichte der Jugendmusik wird die Teilnahme am eidgenössischen Musikfest in Chur sein.

Die Gründung der Jugendmusik, das erfolgreiche Bestehen seit dem Jahr 1972, die Tatsache, dass Dutzende von Dorfkindern ein Instrument spielen lernten, dies alles war nur möglich dank dem ausdauernden und vorbildlichen Einsatz unseres Lehrers Mario Oswald.

Die Jugendmusik Ramosch besteht ohne Unterbruch seit 1972. Während dieser vier Jahrzehnte gab sie vielen Kindern die Möglichkeit, ein Instrument zu lernen, und hat ihnen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung geboten. Während der letzten Jahre hat sich die Jugendmusik in solchem Masse entwickelt, dass sie regelmässig 15 bis 35 Mitglieder verzeichnet. Nach der Fusion der Schulen Ramosch und Tschlin, nehmen auch einzelne Kinder aus Tschlin, Strada und Martina und sogar aus Sent an der Jugendmusik Ramosch teil.

Seit mehreren Jahren arbeitet die Jugendmusik Ramosch eng mit der Musikschule Unterengadin/Münstertal zusammen.  Einmal die Woche finden Lektionen in den verschiedenen Kategorien mit professionellen Lehrern der Musikschule statt. Die gemeinsamen Proben, die einmal die Woche stattfinden, wie auch die Konzerte, die Musikfeste und die öffentlichen Auftritte standen während 40 Jahren bis zum 2012 unter der Leitung des unermüdlichen Gründers und Dirigenten Mario Oswald.

Ab dem Musikjahr 2011/2012 übernahm Jon Flurin Kienz den Posten des Vizedirigenten Jon Flurin Kienz, aktiver Musikant der Musica Ramosch leitete ein Jahr lang zusammen mit Mario Oswald die Jugendmusik.
Am 22. Juni 2012 fand dann das grosse Jubiläums- und Abschiedsfest für den Gründer und Dirigenten der Jugendmusik Ramosch statt. 40 Jahre Jugendmusik Ramosch, 40 Jahre unter der Direktion von Mario Oswald.
Mario wurde vom Graubündner Kantonalen Musikverband für seine ausserordendlichen Verdienste geehrt und von der Jugendmusik Ramosch zum Ehrendirigenten ernannt. Am 22. Juni 2012 um 21.30 Uhr dirigierte Mario Oswald sein letztes Stück mit der Jugendmusik Ramosch und übergab den Dirigentenstab seinem Vizedirigenten und Nachfolger Jon Flurin Kienz.

Seit dem Musikjahr 2012/2013 steht die Jugendmusik Ramosch unter kompetenter Leitung des neuen Dirigenten Jon Flurin Kienz zusammen mit dem Vizedirigenten Nicolo Bass.

Im Jahre 2013 haben sich die beiden Gemeinden Ramosch und Tschlin zur Gemeinde Valsot vereinigt. Grund genug auch für die Jugendmusik Ramosch sich eine neue, gemeinsame Identität zu geben.
An der Generalversammlung 2014 wurde beschlossen den Vereinsnamen und das „Outfit“ dem neuen Zeitgeist anzupassen. Nach über 40 erfolgreichen Jahren erklingen nun die Töne der
 

 
contact: RoKo
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